Lager-Detox

Ausmisten "Wohnungs-Detox", ist ja momentan in aller Munde.

Nachdem ich im Urlaub das tolle Buch von Marie Kondo "Magic Cleaning" gelesen habe und ganz motiviert in unsere Firma zurück kam, nahm ich mir großartiges vor: ausmisten, ausmüllen, unnützes loswerden und ein klar strukturiertes Lager schaffen, an dem alles seinen festen Platz hat, nur das Nötigste lagernd ist, da Lagerhaltung heutzutage eine Menge Geld kostet und man das Glück hat, auf verschiedene Großhändler zurückgreifen zu können, die bei uns sogar bis zu zweimal täglich liefern.

Soweit so gut. Wie das immer so ist mit Vorstellung und Realität würde sich bald zeigen.

Ich habe für unser komplettes Lager, für die unterschiedlichen Kategorien, eine Lagerliste angelegt, was sehr viel Freude gemacht hat, da man gesehen hat das man nicht mehr viel benötigt. In meinem Kopf sah ich schon das aufgeräumte, schöne, ordentliche Lager vor mir in dem alles strukturiert ist, wie ich es liebe.

Auch eine Deathline habe ich mir gesetzt, bis zu der ich das Lager mit meinen Azubis fertig haben haben möchte, krönender Abschluss sollte auch ein neu gestalteter Aufenthaltsraum für Monteure werden, welches als Azubi-Projekt komplett in deren Hänge gegeben werden sollte.

Jetzt kommen wir zur Realität.

Die Deathline ist in dieser Woche abgelaufen, dass Lager sieht durch viel hin und her geräume schlimmer aus denn je. Durch das Alltagsgeschäft, viele Termine und der Gedanke an "die viele Zeit" die uns ja noch haben, ist sie erschreckend schnell näher gekommen.

Die letzten Wochen habe ich immer mal wieder damit zugebracht schwitzend und mit staubigen Haar im Lager rumzuräumen, völlig erschöpft und entnervt, da man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen konnte. Es waren so viele, gefühlt Millionen Artikel, die entweder neu einsortiert, auf Vollständigkeit geprüft, aussortiert oder an den Mann gebracht werden müssen. Aber beim schlimmsten realen Gegner sind wir noch nicht angelangt. Den schlimmsten Gegner habe ich in Gestalt meines Großvaters wiedergefunden, oder auch der Senior-Senior-Chef, da wir ein Familien-Unternehmen sind.

Alles was weggeschmissen wurde, wurde akribisch wieder aus dem Müll gefischt, jedes noch so kleine Teil diskutiert, von Dübeln, über Schrauben, bis hin zu alten Ölbrennern, die irgendwann schonmal verbaut wurden und seit etwa 10 Jahren als Ersatzteillager, unangetastet, im Regal lagen.

Die Lager-Aktion entpuppte sich also langsam zur Firmen- und Familienkriese, wer hätte das gedacht?

Aber im Leben geht es natürlich darum, des Friedens Willen, Kompromisse einzugehen.

Also wird das Lagerprojekt nun nicht mehr in aller Eile bis aufs Blut durchgeboxt, sondern es wird etwas sensibler vorgegangen. Vielleicht hängen an vielen Dingen Erinnerungen? "Früher" war das ein- oder andere Teil sehr wertvoll, oder nicht schnell zu bekommen?

Somit ist es jetzt an der Zeit einen Gang zurück zu schalten.

Wir werden nun ziemlich sicher nicht termingerecht fertig, aber fertig werden wir, dass kann ich euch versprechen.

Wenn´s soweit ist, gibt es hier News und natürlich Vorher-Nachher Bilder, ich freue mich schon drauf!

 

YCR

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