Ausbildung im Handwerk

Es wird immer wichtiger sich über die Ausbildung im Handwerk gedanken zu machen, jahrelang wurde dem Thema nicht genug Beachtung geschenkt. Heutzutage hört und liest man überall von der "Handwerkerkrise" und dem "Fachkräftemangel". Auch wir sind jahrelang in die Falle getappt und haben über Jahre nur mit drei Monteuren gearbeitet, ohne für Nachwuchs zu sorgen und auf das baldige Rentenalter der Monteure zu achten, auch wenn unser bestehendes Team so super zusammen gearbeitet hat, die Zeit dreht sich weiter.

 

Natürlich, einen jungen Menschen ausbilden kostet viel Nerven , manchmal auch Sorgen und auch viel Geld, die Lehrgänge z.B. sind sehr teuer. Dinge, die für uns selbstverständlich sind, wie z.B. der Unterschied zwischen einem Schlitz- und einem Kreuzschraubendreher, oder wie rum drehe ich die Schraube raus, muss er/sie erstmal lernen. Auch kann man Ihn am Anfang nicht einfach zum Werkzeugkasten schicken um mal eine 17er Nuss zu holen (was soll das denn sein??!!). Aber wenn man einen motivierten jungen Menschen im Betrieb hat, der Lust aufs Handwerk hat, macht es sehr viel Freude bei seiner Entwicklung zuzusehen und wie er von Lehrjahr zu Lehrjahr über sich hinauswächst.

 

Im Idealfall passt zwischen Unternehmen und dem Azubi zwischenmenschlich alles und das technische Verständnis ist da, so das man den Azubi gerne übernehmen möchte und der Azubi sich auch gerne übernehmen lassen will. Natürlich kommt es auch mal vor, dass es während der Ausbildung einen Wechsel gibt, z.B. in einen ganz anderen Bereich, da einem der Job doch nicht gut gefällt, dass ist kein Beinbruch und kommt vor, genauso wie das der junge Geselle nochmal die Fühler ausstrecken möchte.

 

Wichtig ist es, gerade wenn man einen jungen Gesellen behalten möchte, Ihm/Ihr, neben selbstverständlichen Dingen wie ein gutes Firmenklima und anständigen Gehalt, eine Perspektive zu bieten, dass heißt Weiterbildung und Ihm nicht das Gefühl geben, der ewige Azubi zu sein. Ihm was zutrauen und auch mal "machen lassen", denn nur so kommt man voran und lernt etwas.

 

Wir haben unsere Unternehmensstruktur dahingehend geändert, dass wir jedem Mitarbeiter die Chance geben wollen sich weiterzubilden. Wenn der Wunsch geäußert wird, wird es nicht auf die lange Bank geschoben, sondern schnellstmöglich umgesetzt. So haben wir in den letzten Jahren einen Monteur zum Vaillant Kundendiensttechniker ausbilden lassen, dies beinhaltet eine 3-wöchige Schulung bei Vaillant die jedes Jahr aufgefrischt wird und einen jungen Gesellen zur Vollzeit-Meisterschule geschickt, über einen Zeitraum von 11 Monaten. Er unterstützt uns mittlerweile im Büro, schreibt Angebote und ist für die technische Planung zuständig.

 

Wir hoffen das die Entwicklung weiterhin so gut bleibt. Wir planen jedes Jahr einen neuen Azubi einzustellen um unser Unternehmen gesund wachsen zu lassen.

Auch hoffen wir das sich zukünftig viele junge Menschen für das Handwerk begeistern lassen und sich zutrauen eine Ausbildung in dem Bereich zu starten und auch das die Wertschätzung gegenüber Handwerkern höher wird, um diesen Job attraktiver zu machen.

 

YCR

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